Seminar
 

BilMoG kompakt: Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)

Veranstalter:
Nächste Termine:
Keine zukünftigen Termine
Preis:
560,00 EUR
 
  • Sprache:
deutsch
  • Prospekt / Flyer:
Kein Prospekt / Flyer hinterlegt

  • Beschreibung:

Teilnehmerkreis

Unternehmer, Mitglieder der Geschäftsführung, Aufsichtsräte, Beiräte, Prokuristen und leitende Mitarbeiter aus den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Interne Revision.

Seitenanfang Seminarziel

Wir informieren Sie tagesaktuell und kompakt über die wichtigsten Neuregelungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und deren Auswirkungen auf den handelsrechtlichen Einzel- und Konzernabschluss.

Es werden folgende aktuelle Fragestellungen behandelt:
  • Was ändert sich für Personen- & Kapitalgesellschaften?
  • Welche Werte müssen zukünftig in der Bilanz aktiviert werden?
  • Welche neuen Inhalte werden im Anhang gefordert?
Konkrete Handlungsempfehlungen werden Ihnen dazu aufgezeigt und die umfassenden Unterlagen helfen Ihnen bei der Umsetzung in der Praxis. Ein weiterer Inhaltspunkt des Seminars sind die mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz geplanten Veränderungen im Bereich 'Corporate Governance'.

Seitenanfang Programmübersicht

  1. Neue Anforderungen an die Rechnungslegung nach HGB
    • Zunehmender Einfluss der IFRS
    • Aktuelle Rechtsentwicklungen, Gesetzesänderungen und ihre Auswirkungen
     
  2. Deregulierungen: Wichtige Bilanzierungsbefreiungen und -erleichterungen
    • Befreiung mittelständischer Einzelkaufleute mit kleinem Geschäftsbetrieb
    • Schwellenwerten für die Pflicht zur handelsrechtlichen Rechnungslegung
    • Neufestlegung der Größenklassen
    • Erleichterungen für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften
    • Umfang der Anschaffungs- und Herstellungskosten
    • Abschaffung von Abschreibungs- und Wertbeibehaltungswahlrechten
    • Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit
    • Wirtschaftliche Betrachtungsweise
     
  3. Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte nach HGB
    • Erstmalige Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in der HGB-Bilanz
    • Wichtige immaterielle Vermögensgegenstände im Überblick
      • Patente, Warenzeichen, Filmlizenzen und Senderechte
      • Software und Websites
    • Erworbene vs. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände
    • Aktivierungspflichten und -verbote im Überblick
     
  4. Sonstige Rückstellungen nach HGB: Abzinsung nach Marktzinssätzen
    • Wegfall der Aufwandsrückstellungen einschließlich Instandhaltungsrückstellungen
    • Neuregelung zur Rückstellungsbewertung
    • Berücksichtigung künftiger Entwicklungen bei der Rückstellungsbildung
    • Pflicht zur Abzinsung langfristiger Rückstellungen
    • Einschränkung der bilanzpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten
    • Wesentliche Unterschiede zur IFRS-Bilanzierung
    • Übergangsregelungen: Wahlrechte und Gestaltungen
     
  5. Pensionsrückstellungen
    • Abzinsung mit amtlich vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz
    • Berücksichtigung künftiger Lohn- und Gehaltssteigerungen
    • Bildung von Bewertungseinheiten mit Pensionsaktiva
    • Detaillierte Anhangangaben und Übergangsregelungen
    • Wesentliche Unterschiede zur IFRS-Bilanzierung
     
  6. Latente Steuern
    • Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit und Auswirkungen auf die latenten Steuern
    • Ansatz latenter Steuern im Einzel- und Konzernabschluss
    • Latente Steuer und Verlustvorträge
    • Ausschüttungssperre für aktive latente Steuern
    • Neue bilanzpolitische Spielräume bei der Bilanzierung latenter Steuern
    • Wesentliche Unterschiede zur IFRS-Bilanzierung
     
  7. Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach HGB zum Fair Value
    • Definition von Finanzinstrumenten
    • Ansatzvoraussetzungen, Bewertung und Ausweisvorschriften
    • Angabepflichten im Anhang
    • Wesentliche Unterschiede zur IFRS-Bilanzierung
     
  8. Wichtige Neuregelungen bei der Konzernrechnungslegung
    • Wegfall des Beteiligungstatbestands als Voraussetzung für die Konzernrechnungslegung
    • Einbeziehung von Zweckgesellschaften in den Konsolidierungskreis
    • Ausschließliche Neubewertungsmethode bei der Kapitalkonsolidierung
    • Wegfall der Interessenzusammenführungsmethode
    • Einbeziehung von assoziierten Unternehmen nach der Buchwertmethode
    • Änderung in der Bilanzierung und Bewertung des erworbenen Goodwill
    • Neuregelung zur Währungsumrechnung
    • Wesentliche Unterschiede zur IFRS-Konzernrechnungslegung
    • Übergangsregelungen
     
  9. Erweiterung der Anhangangaben: Verschärfte Offenlegungspflichten erfüllen
    • Angabe und Erläuterung von nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäften
    • Darstellung der Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Personen
    • Erweiterung der Angabepflicht zu den Honoraren für Prüfungs- und Beratungsleistungen
    • Darstellung der Risikoeinschätzung bei Eventualverbindlichkeiten
    • Beschreibung des internen Risikomanagementsystems
    • Erweiterung der Offenlegungspflichten für Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel
     
  10. Corporate Governance + Abschlussprüfung
    • Einrichtung und Besetzung von Prüfungsausschüssen
    • Abgabe einer Erklärung zur Unternehmensführung
    • Anwendung Internationaler Prüfungsstandards (ISA)
    • Ausdehnung der Rotationsregelung und der "Cooling Off-Periode"
    • Anwendung der Unabhängigkeitsvorschriften auf das "Netzwerk" des Abschlussprüfers
     
  11. Ausblick
    • Großer Entwurf oder nur Zwischenschritt in Richtung IFRS?
    • Auswirkungen auf die Bilanzpolitik und Jahresabschlussanalyse
    • Konkurrenzverhältnis BilMoG und IFRS
     

Seitenanfang Referent

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WP Klaus J. Grimberg
Klaus J. Grimberg ist Diplom-Kaufmann und Partner des Netzwerkes ACFE Audit Committee Financial Experts. Er war von 1984 bis 1992 als Wirtschaftsprüfer und Partner in einer international orientierten mittelständischen WP- Praxis tätig. 1992 wechselte er in den Vorstand einer großen Aktiengesellschaft. Dort leitete er 11 Jahre lang das Finanzressort und nahm Aufsichtsratsmandate in ausländischen Beteiligungsunternehmen wahr. Mehr als 10 Jahre war Klaus J. Grimberg Beirat der Dresdner Bank. Er ist ausgewiesener Experte auf den Gebieten der nationalen und internationalen Rechnungslegung sowie der Prüfung von Unternehmen. Er ist Spezialist für Risikobewertungen.

 

 

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Dr. rer. Pol. Christian Reiß
ist Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Geschäftsführer bei der Cordes & Partner GmbH. Langjährige Berufs- und Praxiserfahrungen bei der Wirtschaftsakademie Hamburg, Vereins- und Westbank AG und der Prüfungsgesellschaft PwC Deutsche Revision AG zeichnen ihn aus. Seine Schwerpunkte liegen in der Abschlussprüfung, Unternehmensbewertung, US-GAAP und Conversions.

 

   
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