
Die derzeitige Situation an den Kapitalmärkten erinnert an die Jahre 2000 und 2001. Damals wie heute verzeichneten zahlreiche Stiftungen nachhaltige Wertverluste im Stiftungsvermögen. Die Handlungsalternativen waren und sind durch die Gesetzeslage eingeschränkt, denn Stiftungen stehen im Spannungsfeld zwischen Erhalt des Stiftungsvermögens und der zeitnahen Verwendung von zweckgebundenen Mitteln.
Mietimmobilien liefern i.d.R. langfristig planbare und stabile Cashflows (Zahlungsströme); aufgrund der überwiegend indexierten Mietverträge bieten die Einnahmen zusätzlich einen Inflationsausgleich. Somit wird das Ziel der Mittelverwendung in idealer Form unterstützt. Zudem weisen Immobilien langfristig eine hohe Wertstabilität aus.
Die Schwankungsbreite ist oft gering, das Stiftungsvermögen bleibt über Jahre hinweg stabil. Immobilieninvestitionen sollten daher für Stiftungen ein wesentlicher Baustein in der Asset-Allokation (Vermögensstrukturierung) sein. Dabei sind jedoch leistungsfähige Methoden zur Beurteilung des Risikos und der Bewertung notwendig.
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